Zu dem Reis geben wir 4 Tassen Wasser und eine Prise Salz.
Wir kochen den Reis auf und rühren dabei immer schön um,
sonst fängt der Reis an, am Boden zu kleben.
Kocht der Reis, stellen wir die Hitze auf die niedrigste Stufe zurück.
Wir rühren jetzt immer wieder den Reis um und lassen ihn bei
dieser niedrigen Temperatur ca. 6-8 Minuten quellen.
So sieht der Reis aus, wenn er fertig ist. Erinnert etwas an Milchreis,
oder? Der Reis kann ruhig noch etwas! feucht sein, denn die Feuchtigkeit
verfliegt sowieso nach kurzer Zeit.
Wir geben den Reis in ein anderes Gefäß, damit er schneller
abkühlt und würzen mit einem Schuss Reisessig (ca. 2 Esslöffel,
aber das ist Geschmackssache: Manche mögen gar keinen Essig im
Reis, Andere richtig viel ;-) )
Man kann jetzt noch ca. 1-2 Esslöffel Zucker hinzu geben, um
die Säure etwas zu neutralisieren. Ich hab das einmal gemacht,
aber danach nicht nochmal. Du kriegst dann das Gefühl, dass du
anstatt was Gesundem was ziemlich Ungesundes isst und es geht auch echt
ohne Zukcer! ;-)
Wir lassen den Reis ca. 15 Minuten abkühlen.
Jetzt schneiden wir uns das Gemüse zurecht. Fangen wir mit den
Möhren an: Sie werden mit einem scharfen Messer in Sticks geschnitten.
In etwa so! :)
Jetzt kommt der eingelegte Rettich ran: Wir schneiden ihn auch in
längliche und nicht zu dicke Stücke.
Wir breiten unsere Holzmatte aus. Sieht stylish aus, oder? ;-)
Jetzt geben wir ein ganzes Noriblatt auf die Matte. Jeder macht das
anscheinend anders: einige geben nur einen dünnen Streifen auf
die Matte, Andere die Hälfte des Noriblattes- ich komme am besten
mit einem ganzen Noriblatt klar.
Wir tauchen unsere Hände in etwas Wasser.
Und nehmen eine Hand voll Reis...
... und geben den Reis auf die untere Hälfte des Noriblattes.
In die Mitte vom Reis kommen unsere Gemüsesticks.
Wir tauchen noch einmal unsere Hände in das Wasser und waschen
den Reis ab. Trockne dir kurz die Hände ab.
Jetzt rollen wir mit der Matte das Noriblatt auf.
Wir drücken die Rolle nochmal fest...
... und bewundern unser Werk. Übung macht den Meister - auch
hier, also bitte nicht gleich verzweifeln ;-)
Wir rollen jetzt die Sushirolle mit der Hand zu Ende...
...und streichen mit der feuchten Hand an der Naht noch das Noriblatt
fest. Drück eventuell nochmal mit der Matte nach.
Die Sushirollen kommen jetzt für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank,
danach sind sie servierfertig.
Wir legen die Sushirolle auf eine feste Unterlage und schneiden sie
in ca. 2cm breite Stücken.
Serviert wird das Sushi nach traditionell Attila'scher Art ;-) mit
Sojasoße, eingelegtem Ingwer und etwas Wasabipaste (sehr sehr
sehr scharf).