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6. Oktober 2005
Heute machen wir mal eine richtig schöne Torte. Schokoladig? Okay,
kein Problem! Eigentlich bin ich ja nicht so der Fan von Schokotorten,
aber die hat es mir echt angetan. Dank dieser Torte bin ich ein Schokotorten-Junkie
geworden, der am Tag mindestens 4 Stücke davon verdrückt ;-)
Der Teig ist ein Biskuit-Teig und vegan zu backen überhaupt kein
Problem. Er zerfällt nur etwas leichter, deswegen sollte man etwas
vorsichtiger sein beim späteren Aufschneiden, aber er schmeckt mir
sogar besser als normaler Biskuit (kommt wahrscheinlich von den Nüssen).
Fudge ist eine Mischung aus Schokolade, Zucker und Fett, die erhitzt wird
- wir heben noch Sahne drunter. Da die Schoki ja schon sehr süß
ist, lassen wir den Zucker beim Attila-Fudge weg :) Ich sags nochmal deutlich:
ich übernehme keine Verantwortung für jede Art von Körperspeck,
dass ihr durch den Verzehr von dieser Torte zulegt - aber wozu gibt es
denn Fitness-Studios? ;-)
KUCHEN BACKEN:
- Wir heizen den Backofen auf 180 Grad vor.
- Mit einem Handrührgerät verkneten wir die raumwarme Margarine
mit dem Zucker.
- Anschließend geben wir alle anderen Zutaten für den Teig
hinzu und kneten alles zu einem schönen, glatten Teig. Die Torte
wird nicht so hoch, aber das ist auch okay. Wenn du mehr Teig nehmen
würdest, wird er innen matschig. Ansonsten könnte man zweimal
den Teig backen und dann beide aufeinander schichten - dann wäre
die Torte doppelt so hoch ;-)
- Wir legen den Boden einer Springform mit Backpapier aus.
- Wir geben den Teig in die Form und streichen ihn glatt.
- Wir backen den Teig jetzt ca. 35 Minuten bei 180 Grad Celsius auf
mittlerer Schiene.
- Nach dem Backen lassen wir ihn einfach auskühlen. Ich hab immer
wieder in Rezepten gelesen, man müsste ihn auf ein Gitter stürzen
sobald er fertig gebacken ist, aber es geht auch ohne diese Umstände!
- Wir lassen den Teig jetzt ca. 2 Stunden auskühlen - wenn du es
nicht eilig hast, kannst du auch eine Nacht warten, das wäre am
Besten!
FÜR DEN FUDGE:
- Wir erhitzen die Kuvertüre in einem Wasserbad (ein kleiner Topf
sitzt in einem großen, flachen Topf, in dem Wasser ist)
- Anschließend geben wir die Margarine und die Sojasahne (die
nicht aufschlagbare) hinzu und verrühren alles gut.
- Wir lassen den Fudge abkühlen (du kannst ihn ,wenn er schon etwas
abgekühlt ist, kurz!!! in den Tiefkühler tun, so 10 Minuten)
- Anschließend vermischen wir ihn mit 200 Gramm Soyatoo (aufschlagbare
Sojasahne).
KUCHEN MACHEN:
- Nachdem der Biskuitteig schön abgekühlt und durchgezogen
ist, schneiden wir ihn mit einem großen, scharfen Messer in zwei
Hälften.
- Wir nehmen den Unterboden von der Springform oder eine andere flache
Scheibe, schieben sie zwischen die beiden Teigscheiben und heben die
obere Teigscheibe vorsichtig ab.
- Jetzt geben wir 1/3 der Fudge-Creme auf die untere Teigscheibe und
verteilen sie mit einem Löffel darauf.
- Anschließend schieben wir die obere Teigscheibe vorsichtig auf
die Creme und positonieren sie richtig. Es kann gut sein, dass dir der
ganze Teig auseinander fällt, wenn du die zweite Hälfte darauf
legst, aber du solltest dann auf gar keinen Fall verzweifeln, denn das
macht am Ende sowieso keinen Unterschied. Wenn er zerbrochen ist, legst
du einfach die einzelnen Stücke und Krümel auf die Fudge-Füllung!
- Jetzt geben wir auf die zweite Hälfte und an den Rand die restliche
Fudge-Creme und verstreichen alles schön mit einem Löffel!
- Der Kuchen kommt jetzt in den Kühlschrank (dadurch schmeckt er
frischer, da kühler!) oder du isst ihn gleich!
VOILÀ UND GUTEN APPETIT
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