Ravioli "George Winston"

 

 

 

 
 

Was du für 4 Pers. brauchst:

  • 500 Gramm Spinat
  • 8 Tomaten
  • 500 Gramm Grieß
  • 300 Gramm Tofu
  • 3 Zehen Knoblauch
  • Olivenöl
  • etwas Tomatenmark
  • Salz
  • ca. 60 Minuten Zeit! O-O Ja, ist lange, aber es lohnt sich.
 

23. Juli 2005

Heute gibt's bei mir Ravioli mit einer Spinat-Tofu-Füllung, die fast wie Ricotta-Spinat-Füllung schmeckt. Ricotta = italienischer Käse ;-). Die Füllung hat aber den Vorteil, dass sie ohne Milcheiweiß und dafür mit gesundem Sojaeiweiß ist. Alles ist wie immer rein pflanzlich. Ich würde auf jedenfall empfehlen, sich dieses Gericht fürs Wochenende aufzuheben: lad dir doch ein paar Freunde ein und kocht zusammen: dann geht das Kochen und vor allem das Aufräumen viel schneller ;-)

 

 

DIE TOMATENSOSSE:

  • Wir waschen die Tomaten...
 
 

 

  • ...dann geben wir die Tomaten auf ein Schneidebrett...
 
 

 

  • ...und schneiden sie in mittelgroße Stücke (da brauchst du dir nich große Mühe geben, kann ruhig etwas größer bleiben).
 
 

 

  • Wir geben die Tomatenstücke in einen kleinen Topf.
 

 

  • Zu den Tomaten geben wir jetzt noch etwas Wasser (ca. eine halbe Tasse).
 

 

  • Deckel drauf (das Kochen geht dann schneller + Energieersparnis = kleiner Ökotrick ;-)
  • Wir kochen die Tomaten jetzt ca. 5-7 Minuten auf voller Stufe. Zwischendurch rühren wir immer wieder um.
 

 

  • Deckel wieder ab und mal nachschauen: sieht gut aus, also ab in den Mixer damit!
 

 

  • ...
 

 

  • ...zu den Tomaten geben wir jetzt das Tomatenmark (ca. 3-4 Esslöffel)...
 
 

 

  • ...den Knoblauch...
 

 

  • ...und würzen alles noch ordentlich mit Salz (so ca. 2 Teelöffel, aber vorher nochmal probieren).
 

 

  • Jetzt geben wir noch reichlich Olivenöl dazu (ca. eine halbe bis eine Tasse, kann ruhig mehr sein, Olivenöl ist nämlich xtrem gesund).
 
 

 

  • Einmal kurz anschalten und probieren, ob sie schmeckt.
 
 

DIE RAVIOLIFÜLLUNG:

  • Hast du Tiefkühlspinat, fallen die nächsten Punkte weg: denn der ist schon gewaschen und aussortiert! Ich kanns nur empfehlen, dann fällt das anstrengende Waschen weg ;-)
  • Wir waschen den Spinat in der Spüle: richtig gründlich, denn er ist oft sehr sehr dreckig.
 

 

  • Jetzt geben wir ihn auf ein Sieb, spülen ihn nochmal kurz ab und dann ab ins Trockene mit ihm.
 

 

  • Da haben wir ihn...
 
 

 

  • Hier siehst du die Stiele, die man abtrennen sollte...
 

 

  • Gesagt getan, ein Stiel weniger.
 
 

 

  • Einmal etwas auf dem Tisch verteilen, damit man die Stile besser erkennt und dann aussortieren! Geht eigentlich recht fix, ich hab mich aber trotzdem erstmal hingesetzt ;-)
 

 

  • Jetzt schieben wir den Spinat wieder zusammen...
 

 

  • ...und schneiden ihn dann klein.
 
 

 

  • So sollte das dann aussehen.
 

 

  • Jetzt geben wir den Spinat in eine Pfanne und erhitzen alles auf voller Stufe ca. 5 Minuten. Das Wasser verdampft bei dieser Prozedur und der Spinat wird um einiges kleiner.
 
 

 

  • So, das sollte genügen.
  • Wir lassen den Spinat abkühlen und kümmern uns in der Zwischenzeit um den Tofu.
 

 

  • Wir tropfen das Tofu auf Küchenpapier ab...
 

 

  • ...wickeln es ein und drücken das Wasser aus.

 

 

 
 

 

  • Ab damit in eine große Schale.
 

 

  • Jetzt zerkrümeln wir das Tofu mit den Händen.
 

 

  • Damit die Füllung später nicht zu wässrig wird, drücken wir jetzt auch den Spinat aus.
 
 

 

  • Man nimmt eine Hand voll Spinat und quetscht ihn über einem Topf richig kräftig aus.
 

 

  • Das ist ne ganz schöne Menge Wasser und die hätten wir sonst in unserer Füllung gehabt = kotz!
 

 

  • Wir geben den Spinat zum Tofu...
 
 

 

  • ...und kneten alles ordentlich durch.
 
 

 

  • Zum Schluss würzen wir mit Salz (ca. 2 Teelöffel). Sollte eher salzig sein.
  • Damit sind wir auch schon fertig mit unserer Füllung.
 

DER NUDELTEIG:

  • Richtig gute Pasta bekommt man nur, wenn man anstatt Mehl Hartweizengries nimmt: wenn du Pasta im Supermarkt kaufst, steht das auch auf fast allen Packungen dick drauf "100 % Hartweizengries". Ich hab mich oft gefragt, wo ich Hartweizengries herbekomme, aber es gibt ihn eigentlich in fast jedem Supermarkt (neben Fertigreis und Paniermehl ;-) Du kannst auch Weichweizengries nehmen, allerdings wird es dann nicht ganz so gut, aber immerhin noch besser als mit Mehl ;-)
 

 

  • Zu dem Gries geben wir jetzt 350 ml Wasser.

  

 
 

 

  • Wir salzen alles noch etwas (ca. 1 Teelöffel) und kneten dann alles zu einem festen Teig (Knetmaschine).
  • Ich hab ne Brotmaschine und die macht für mich den Job: einfach reingeben, kneten lassen und vor!!! dem Backgang wieder ausschalten ;-)
 

 

  • Wir bestäuben unsere Arbeitesfläche mit Mehl...
 
 

 

  • ...geben den Teig drauf...
 

 

  • ...wälzen ihn etwas im Mehl...
 

 

  • ...und rollen ihn dann aus.
 
 

 

  • Einmal wenden und den Boden wieder mit Mehl bestäuben, damit die Ravioli nachher vom Boden leichter ablösbar sind...
 

 

  • ...und weiter ausrollen bis es etwa so aussieht: der Teig sollte schon sehr flach sein!
 
 

RAVIOLI VARIANTE 1:

  • Wir stechen mit einem Glas Teig aus.

 

 

   

 

  • Haben wir den Teig...
 

 

  • ...geben wir etwas Füllung in die Mitte...
 

 

  • ...falten den Teig zusammen...
 

 

  • ...drücken mit zwei Fingern den Teig am Rand fest...
 

 

  • ...und drücken nochmal mit einer Gabel am Rand nach.
 

 

  • So, ein fertiger Ravioli ;-)
 
 

VARIANTE 2:

  • Ich hab hier ein ziemlich gutes Werkzeug zum Ravioli formen: is son Teigformer von Tchibo: war ein ganzes Set für 3 Euro oder so: also einfach mal bei Tchibo.de abchecken, obs die noch oder bald wieder gibt ;-)
 

 

  • Wir stechen mit dem Teigformer den Teig aus...
 

 

  • ...geben den Teig auf die Oberseite des Teigformers...
 
 

 

  • ...geben etwas Füllung in die Mitte...
 
 

 

  • ...und drücken den Teigformer zu.
 

 

  • So sieht dann das Ergebnis aus: ist wirklich ne gute Hilfe son Ding.
 

 

  • Jetzt so viele Ravioli ausstechen, wie du kannst und danach die Ravioli füllen und formen ;-)
 
 

 

  • Wir schieben den Restteig zusammen...
 

 

  • ...kneten ihn wieder zu einem Klumpen...
 
 

 

  • ... rollen ihn aus und stechen, füllen und formen dann weiter ;-)
 

 

  • So sieht das dann nach ca. 15 Minuten aus.
 

 

  • Wir geben die Ravioli auf mit Mehl bestäubte Teller...
 
 

 

  • erhitzen Wasser...
 

 

  • ..geben es in einen großen Topf und erhitzen noch mehr Wasser...
 
 

 

  • ...geben auch das wieder in den Topf...
 

 

  • ...und geben dann die Ravioli dazu...
 

 

  • ...Salz (ca. 2 Esslöffel)...

 

 
 

 

  • ...und rühren die Ravioli vorsichtig um.
 

 

  • Nach ca. 4 Minuten sollten sie dann so aussehen.
 

 

  • Wir geben sie in ein Sieb, schrecken sie kurz mit kaltem Wasser ab und lassen sie dann etwas abtrocknen.
 
 

 

  • Wir geben ein paar Ravioli auf einen Teller, klecksen etwas Soße rüber und garnieren eventuell noch mit etwas Petersilie.

 

VOILÀ UND GUTEN APPETIT

 

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© Attila Hildmann