Was Du für 2 Personen brauchst:

  • 1 Dose Mock Duck (oder auch selbst zubereitetes Seitan, das müsste auch klappen ;)
  • 1 Esslöffel Sojamehl (gibt's im Reformhaus/Bioladen)
  • 800 Gramm Kartoffeln für die Knödel (oder du nimmst gleich eine Fertigmischung für Knödel oder einen Fertigteig)
  • 300 Gramm Rotkohl aus dem Glas
  • 2 Äpfel
  • 1 Packung braune Soße (für 250 - 500 ml)
  • einen Schuss Rotwein
  • etwas Sojasahne
  • etwas Thymian, Majoran, Pfeffer, Salz, Rosmarin
  • Pflanzenöl zum Braten
  • 1-2 Esslöffel Margarine (Alsan)

 

  • Zubereitungszeit: ca. 35 Minuten
     
 

 

Textversion des Rezepts

12. Oktober 2006

Die "Ente":

  • Wir öffnen die Mock Duck Dose und spülen das Fakefleisch kurz in einem Sieb in der Spüle ab.
  • Anschließend erhitzen wir ca. 3 Esslöffel Pflanzenöl in einer Pfanne.
  • Wir geben das Fakefleisch dazu und braten sie für 3 Minuten auf allen Seiten scharf an.
  • Anschließend schalten wir die Hitze auf niedrige bis mittlere Stufe herunter und lassen das Fakefleisch noch ca. 5 Minuten etwas weiter braten.
  • Wir würzen anschließend mit Salz, Pfeffer und geben noch ca. 1/2 Teelöffel Majoran und 1/2 Teelöffel Thymian hinzu.
  • Jetzt lassen wir die Mock Duck etwas abkühlen. Dadurch verbessert sich die Konsistenz und das Fakefleisch wird fester!

Die Kartoffelknödel:

  • Entweder machen wir jetzt Kartoffelnködel selber oder wir nehmen Fertigknödel und bereiten sie nach Packungsanweisung zu.
  • Für die selbstgemachten Knödel gehen wir folgendermaßen vor:
  • Wir schälen die Kartoffeln und schneiden dann eine Hälfte in kleine Stücke (dadurch dauert das Kochen nicht so lange).
  • Wir erhitzen 1/2 Liter Wasser und kochen die kleinen Kartoffelstücke für ca. 7-10 Minuten. Anschließend gießen wir sie in ein Sieb.
  • Die anderen 400 Gramm der Kartoffeln reiben wir mit einer Küchenreibe.
  • Wir vermischen die rohen, geriebenen Kartoffeln mit den gekochten Kartoffelstücken, geben 1 Esslöffel Sojamehl hinzu und etwas Salz. Wir kneten sie zu einem glatten Teig.
  • Wir erhitzen wieder Wasser (1 Liter) und geben es in einen großen Topf.
  • In der Zwischenzeit formen wir den Teig zu Knödeln.
  • Wir geben einen Esslöffel Salz in das Wasser und anschließend die Knödel - wir lassen sie jetzt auf niedriger bis mittlere Stufe 12 Minuten köcheln. Danach schöpfen wir sie mit einer Schöpfkelle ab und geben sie auf einen mit Küchenpapier ausgelegten Teller.

Die Soße:

  • Wir bereiten ca. 250 ml braune vegane Soße zu. Die gibt es im Reformhaus oder im Vegantemple. Anschließend verfeinern wir die Soße mit etwas Rotwein, den wir gleich verkochen lassen. Dann geben wir noch einen Schuss Sojasahne und 1-2 Esslöffel Margarine hinzu.
  • Die Soße wird normalerweise durch die Säure vom Wein etwas gerinnen. Deswegen mixen wir sie noch einmal mit einem Mixstab gut durch und verfeinern sie mit unseren Gewürzen: Pfeffer, Salz, Thymian, Rosmarin und Majoran. Schmeck sie so ab, wie du das magst. Magst du keine Rotweinsoße, lässt du den Wein weg (der Alkohol verdampft in jedem Fall und wir behalten nur das Aroma).

Der Bratapfel:

  • Wir heizen den Backofen auf 250 Grad Celsius vor.
  • Wir waschen die Äpfel.
  • Okay, jetzt fangen wir mal damit an, die Äpfel zu entkernen. Wenn du Wert darauf legst, dass der Apfel später im Ganzen und nicht zerstückelt auf den Teller kommt, kannst du einen speziellen Entkerner nehmen. Gibt's für wenig Geld im Supermarkt (3 Euro oder so). Damit stichst du von oben in den Apfel hinein und entfernst damit das Kerngehäuse. Die zweite Variante sieht später nicht so schön aus, ist aber auch okay: Apfel nehmen, in vier Stücke zerteilen, entkernen und dann  in den Ofen schieben. ;-)
  • Wir werden den Apfel auf keinen Fall schälen. Wenn du ihn doch schälst, dann neigt er dazu, auszutrocknen. Die Schale dagegen hält ihn davon ab und der Apfel wird innen ganz zart!
  • Wir geben die entkernten Äpfel in einen tiefen Teller und schieben sie auf einem Rost in den Backofen.
  • Wir backen die Äpfel jetzt ca. 15-20 Minuten. Das ist von Backofen zu Backofen unterschiedlich. Wenn die Äpfel anfangen, oben etwas bräunlich zu werden, ist es meistens Zeit, sie rauszunehmen. Du kannst mit einer Gabel z.B. in einen Apfel stechen, um zu testen, ober er schon gar ist. Er sollte innen einigermaßen weich sein. Die Schale platzt auch sehr oft beim Backen ;-)

Der Rotkohl:

  • Wer sich die Mühe machen möchte, Rotkohl selbst zuzubereiten, der kann das gerne machen. Ich hab dafür welchen aus dem Glas genommen und einfach kurz etwas in einem kleinen Topf erwärmt. ;)

Jetzt richten wir alles auf schönen Tellern an und können genießen. Zum Nachtisch kannst du dir was aus der Übersicht aussuchen. Meine Empfehlung ist Rote Grütze mit Vanillepudding oder Soya-Vanilleeis ;-)

 

ENJOY 

 

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